Aus welchem Material sollte ein Wurfzelt bestehen?

Die meisten Zelte verfügen über flexible Werkstoffmaterialien, wie widerstandsfähigem Polyester. Zudem sind sie mit einer atmungsaktiven PU-Beschichtung ausgestattet. Zum Schutz des Zeltbodens ist dieser oftmals mit einer strapazierfähigen PE-Folie versehen, die die Feuchtigkeit draußen hält und dem Boden zusätzlichen Schutz gegen Beschädigungen durch den Untergrund gibt.

Welches Material ist für das Gestänge am besten geeignet?

Das Gestänge sollte stabilem, flexiblem sowie leichtgewichtigem Fiberglas gefertigt sein, damit es auch starken Windböen standhält. Es gibt zwar ebenfalls Modelle mit Drahtgestänge, allerdings sind diese deutlich schwerer als Gestänge aus Fiberglas und laufen Gefahr, sich leicht dauerhaft zu verbiegen.

Welche Wassersäule haben die meisten Wurfzelte?

Die meisten Wurfzelte haben eine Wassersäule zwischen 500 Millimetern und 3000 Millimetern. Jedoch sind diese nicht für extreme Witterungsverhältnisse ausgelegt, Zelte mit einer Wassersäule von 500 Millimetern halten beispielsweise nur Nieselregen stand. Setzen Sie bei längeren Reisen oder besonders schlechten Wetterbedingungen eher auf hochwertigere Zelte. Diese sollten über eine Wassersäule von etwa 4000 bis 6000 Millimetern verfügen. Für den normalen Gebrauch sollte man auf eine Wasserdichte von 2000 Millimeter bis 3000 Millimeter achten.

Auf welchem Bodenmaterial kann ein Wurfzelt verwendet werden?

Wurfzelte können prinzipiell auf allen Bodenarten aufgestellt werden, egal, ob es sich um Wald-, Holz- oder sogar Betonboden handelt. Jedoch sollte man bei der Wahl des Lagerplatzes unbedingt darauf achten, dass sich unter dem Zelt keine spitzen Gegenstände, wie Steine, Äste oder ähnliches befinden, da diese Schäden an der Bodenfläche des Zeltes anrichten können.

Welche Vorteile hat ein Wurfzelt im Vergleich zu einem normalen Zelt?

Ein großer Vorteil des Wurfzeltes ist der schnelle und unkomplizierte Auf- und Abbau. Zum Aufstellen muss man das Wurfzelt nur aus der Schutzhülle nehmen und es in die Luft werfen. Innerhalb kürzester Zeit entfaltet sich das Zelt. Ihre einzige Aufgabe ist nun, es an einen geeigneten Ort zu stellen.

Der Abbau geht ebenso schnell und einfach von statten, sobald man die Falttechnik des jeweiligen Zeltes verstanden hat.

Ein weiterer Vorteil von Wurfzelten ist die Tatsache, dass sie bei schönem Wetter ganz ohne Heringe oder andere Befestigungsmethoden auskommen.

Neben dem sehr leichten Gewicht ist die Materialverarbeitung, die für eine ausgezeichnete Wasserdichtigkeit sorgt, für viele Reisende ein großer Vorteil.

Gibt es auch Nachteile eines Wurfzelts?

Ein Nachteil von Wurfzelten ist ihr relativ großes Packmaß. Dies beläuft sich oftmals auf mindestens einen halben Meter, weshalb es beim Verstauen von Wurfzelten unter Umständen zu Problemen kommen kann, besonders, wenn man mit dem Fahrrad oder dem Motorrad unterwegs ist.

Welche unterschiedlichen Zeltgrößen gibt es?

Die meisten Wurfzelte sind recht klein und bieten häufig Platz für zwei bis maximal vier Personen. Bei jedem Einsatz ist ebenfalls der Gepäckstauraum zu beachten. Planen Sie als am besten immer einen Schlafplatz mehr ein, damit jede Person genügen Freiraum hat und das Gepäck optimal verstaut werden kann. Ebenfalls sollte man beachten, dass die meisten Wurfzelte über einen überdachten Vorbau verfügen, was vor allem tagsüber mehr Freiraum bietet.

Gibt es Wurfzelte mit UV- und Insektenschutz?

Die meisten Wurfzelte gibt es mit unterschiedlichen Ausstattungen, wie etwa Lüftungsschlitzen und Insektennetzen. Seien Sie sich vor dem Kauf also bewusst, welche Merkmale Ihnen bei Ihrem Wurfzelt wichtig sind und welche verschiedenen Optionen es gibt.