WurfzeltEin Wurfzelt ist ein Zelt, welches mit besonders flexiblen Werkstoffmaterialien ausgestattet ist und sich, wie es der Name schon sagt, während des Werfens, von selbst binnen weniger Sekunden aufbaut. Vor allem Camper, Wanderer und Naturliebhaber schätzen diese Innovation. Da das Gestänge eines Wurfzelts fest mit der Außenzelthaut verbunden ist, besitzt es stets eine gewisse Spannung und Formgebung, die es weltweit einzigartig macht. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Zelt, welches Unterschlupf für bis zu 4 Personen bietet, zusammenfalten und verstauen.

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Erfunden wurde diese Art Familienzelt von dem britischen Camping- und Outdoor-Hersteller „Gelert“, der das Zelt erstmals im Jahre 2006 auf dem Produktmarkt brachte. Er hat auch das Patent auf die englische Zeltbezeichnung „Quick-Pitch-Tent“ erhalten. Seit dem Jahre 2006 gilt das Wurfzelt, oder auch Pop-Up-Zelt, Tunnelzelt oder Sekundenzelt genannt, als eines der beliebtesten, praktischsten und bestverkauftesten Outdoor-Utensilien weltweit.

Neben der Wasserfestigkeit schützt ein Wurfzelt natürlich auch vor zu starker Sonneneinstrahlung. Vor allem im Sommer ist das sehr nützlich, dadurch kann es aber auch sehr warm im Inneren des Zeltes werden.

Wissenswertes

Auf- und Abbau

Wanderer in ZeltZu einem sehr großen Vorteil zählt das schnelle Auf- und Abbauen. Dazu muss das Wurfzelt lediglich aus der Schutzhülle entnommen werden und in die Luft geworfen werden. Dort entfaltet sich das Zelt binnen weniger Sekunden von selbst und muss nur noch an den richtigen Ort platziert werden. Je nach Witterung und Windverhältnissen sollten Heringe, Erdnägel und Spannseile am Zelt und im Boden befestigt werden.

Stabilität

Bei schönem Wetter ist dies nicht notwendig, da die meisten Wurfzelte durch ihre selbsttragenden Konstruktionen ausreichend Stabilität bieten. Wurfzelte sind in den meisten Fällen mit Gestängen aus stabilem, flexiblen sowie leichtgewichtigen Fiberglas versehen und halten selbst stärkste Windböen hervorragend stand. Der Abbau gestaltet sich je nach Falttechnik des Zeltmodells ebenfalls kinderleicht – wenn man einmal den richtigen Dreh raus hat, kann das Zelt über Jahre hinweg als treuer Begleiter dienen. Ein weiterer Vorteil vieler Wurfzelte ist die Materialverarbeitung und damit verbundene Wasserdichtigkeit.

Wassersäule

Fast alle Wurfzelte verfügen über eine Wassersäule, die zwischen 500 Millimetern und 3000 Millimetern variiert. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass ein Sekundenzelt nicht dafür ausgelegt ist, extrem starke Regengüsse stand zu halten. Bei längeren Trips in Monaten, wo viel Regen auftreten kann oder im Allgemeinen extreme Wetterbedingungen herrschen, sollte man lieber auf ein hochwertigeres Zelt, welches über eine höhere Wasserdichtigkeit ab circa 4000 Millimetern bis 6000 Millimetern, zurückgreifen. Des Weiteren sind Wurfzelte im Allgemeinen sehr leicht vom Gewicht her. Ein großer Nachteil ist, dass solche Zelte ein relativ großes Packmaß von mindestens einem halben Meter besitzen und nicht einfach verstaut werden können – im Auto, Bus, Zug oder im Flugzeug ist das kein Problem – auf dem Fahrrad, Moped oder Motorrad hingegen kann die Verstauung des Zelts problematisch werden.

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Nutzen

Ein Wurfzelt ist vor allem für Backpacker und Personen, die viel unterwegs sind, zu empfehlen. Wurfzelte sind leichtgewichtig, extrem schnell auf- und abbaubar sowie recht pflegeleicht. Beliebt sind Wurfzelte insbesondere für Festivals und Konzerte, da sie kinderleicht zu reinigen sind, Nässe abhalten und recht dreckresistent sind. Auch sind Wurfzelte sehr preisgünstig im Gegensatz zu herkömmlichen 1 bis 2 Personen Zelten.

Dabei ist das Bodenmaterial auf dem es steht prinzipiell egal. Ob es sich um einen Waldboden, Holzboden oder auch Betonboden handelt interessiert das Wurfzelt herzlich wenig. Nur nicht zu spitzt sollte der Boden sein, da sonst die Bodenfläche des Wurfzelts mit der Zeit Schaden nehmen kann.

Wurfzelt Kauftipps

Junge in ZeltVor dem Kauf eines Wurfzelts sollte man sich zunächst über die geplante Verwendung im Klaren sein. Zum einen muss geklärt sein, wie viele Personen im Zelt untergebracht werden sollen, auch wichtig ist der Gepäckstauraum zu beachten. Empfehlenswert ist es daher immer einen Schlafplatz mehr einzuplanen – so läuft man nicht Gefahr am Ende zu wenig Platz im Wurfzelt zu haben. Im Zusammenhang mit dem Platzangebot ist ebenfalls beachtenswert, ob das Wurfzelt über einen überdachten Vorbau verfügt und im Innenraum mit Taschen versehen ist.

Praktisch ist eine integrierte Lampenhalterung. Die meisten Zelte, die Platz für 2 bis 3 Personen bieten, sind von diversen unterschiedlichen Merkmalen gekennzeichnet. Des Weiteren muss geklärt sein, ob das Wurfzelt über eine Wassersäule verfügt. Hier sollte man eine möglichst hohe Zahl wählen. Im Idealfall sind Wurfzelte von 2000 Millimetern bis maximal 3000 Millimetern wasserdicht. Es gibt auch Modelle mit einer Wassersäule von 500 Millimetern – diese Zelte halten allerdings noch nicht einmal Nieselregen stand und sollten daher nicht in Betracht gezogen werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Belüftung des Zelts. Die Tür des Zelts sollte komplett aufgemacht werden können. Auch sollten Lüftungsschlitze vorhanden sein. Auch ist es empfehlenswert ein Wurfzelt zu wählen, welches mit einem Insektennetz versehen ist.

Darüber hinaus sollte man sich genau über das Packmaß und das Gewicht des Zelts informieren. Vor allem bei langen Touren oder Wanderungen spielen diese Punkte eine grundlegende Rolle. Im Idealfall sollte das Zelt nicht mehr als 2 Kilogramm wiegen. Auch sollte das Campingzelt ein kleines Packmaß aufweisen. Die Materialverarbeitung eines Wurfzelts ist ebenfalls wichtig zu beachten. Die meisten Zeltmodelle sind aus widerstandsfähigem Polyester gefertigt und besitzen eine atmungsaktive PU-Beschichtung. Der Zeltboden ist meist aus einer strapazierfähigen PE-Folie verarbeitet. Das Gestänge sollte aus Fiberglas gefertigt sein. Einige wenige Modelle besitzen noch Drahtgestänge, diese sind allerdings wesentlich schwerer als Fiberglasgestänge und können leicht dauerhaft verbiegen.

Lagerung

Junges Paar in ZeltBevor man ein Pop Up Zelt zusammenfaltet und in der vorgesehenen Hülle verstaut, sollte man einige wichtige Dinge beachten.

Vor der Lagerung muss das Wurfzelt stets trocken sein. Jegliche Nässerückstände müssen vor dem Zusammenfalten mit einem Tuch abgetrocknet werden oder das Zelt einige Zeit an der frischen Luft abtrocknen. Falls man dies nicht macht, ist es möglich, dass sich Schimmel bildet und Flecken entstehen. Auch bilden sich zum Teil unangenehme Gerüche.

Nach dem Abtrocknen sollte das Wurfzelt ordnungsgemäß zusammengelegt werden. Hinweise zum richtigen Zusammenfalten sollten in der Auf- und Abbauanleitung des Produkts enthalten sein. Falls dies nicht der Fall ist, sollte man sich im Voraus über die richtige Falttechnik informieren. Danach wird das Zelt in die mitgelieferte Schutzhülle gelegt. Manchmal wird ein Sicherheitsband befestigt, damit das Zelt nicht ausversehen aufspringt.

Empfehlenswert ist es auch das in der Hülle befindliche Zelt zusätzlich in eine Tasche zu legen. Bei vielen namenhaften Herstellern ist eine Tragetasche bereits im Lieferumfang enthalten. Die Tasche schützt das Zelt zusätzlich vor Schmutz und Beschädigungen. Gelagert werden sollte das Wurfzelt an einem trockenen, kühlen Ort.

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Vor- und Nachteile

Vorteile eines Wurfzelts:

  • Aufbau ist kinderleicht
  • wiegt relativ wenig
  • für Camping-Neulinge perfekt geeignet
  • Einmalige Investition hält sich in Grenzen
  • Konstruktion des Zeltes trägt sich selbst
Nachteile eines Wurfzelts:

  • Zelte sind meist sehr klein
  • nicht für extrem starken Wind geeignet

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